In den letzten Zehn Jahren gab es große technische Fortschritte z.B. im Bereich Immunologie oder der Erforschung des Immunsystems. Heute wissen wir viel besser, wie das Immunsystem funktioniert und ein Ergebnis der verbesserten Technelogie ist die Erkenntnis, welche Substanzen von den Immunzellen freigesetzt werden, wenn sie miteinander kommunizieren. Diese Substanzen heißen Zytokine und bestehen aus Substanzen wie Interleukin, TNF-Alfa, TNF-beta, Interferron-gamma etc.
trotz des großen technologischen Fortschritts sind bis heute viele Aspekte des Immunsystems noch nicht geklärt. Außerdem gibt es bezeichnenderweise in der Taxonomie große Diskussionen um die verschiednen Allegie-Arten, Empfindlichkeiten und Intoleranzen. Wann ist das eine, wann das andere? Wenn sich schon Doktoren und Spezialisten nicht auf eine einheitliche Definition der Krankheitsbilder einigen können, wie sollen dann normale Leute diese Begriffe richtig einordnen können?
Der englische Ausdruck adverse food reaction (negative Reaktion auf Lebensmittel) deckt alle drei dieser Krankheitsbilder ab. Viele klinische Studien weisen darauf hin, dass alle Arten von Lebensmittel-Unverträglichkeit von unterschiedlich en Krankheiten verursacht, wie z.B. Depressionen, chronische Nasenschleimhautentzündung, Entzündungen im Magen-Darm-Trakt, ADHS, Epilepsie, Bluthochdruck und Gelenkschmerzen.
Die klassische Allergie ist die sogenannte IgE-Allergie. IgE ist ein Antikörper, der vom Immunsystem als Maßnahme gegen potenziell gefährliche Susbtanzen produziert wird. Ein typisches Beispiel ist die Allergie gegen Erdnüsse. Häufig reicht hier schon der Verzehrt einer einzigen Erdnuss, um eindeutige und starke Reaktionen hervorzurufen, die von einer Rötung um Mund und einer geschwollenen Zunge bis hin zu einem allergischen Schock reichen. Letzterer ist eine Immunreaktion, die den Körper in eine Art Schockzustand versetzt und der tödlich sein kann. Bei einer IgE-Allergie werden große Mengen Histamin in den Körper ausgeschüttet. Eine der Folgen der Histamin-Ausschüttung ist der Ausfluss von klarer Flüssigkeit aus Augen und Mund - das ist z.B. bei Allergien gegen Pollen der Fall, einer klassischen IgE-Allergie.
Eine weitere Allergie ist die Nasenschleimhautentzündung, auch als "ganzjährige Erkältung" bezeichnet. natürlich ist das nicht wirklich so, vielmerh sorgt die Immunreaktion zur Histaminbildung und damit zu ständig laufender Nase. Statt aber die eigentliche Ursache der Allergie zu finden, werden oft nur die Symptome mit Medikamenten behandelt. Eine IgE-Allergie führt oft zu kurzfristigen Reaktionen - meist schon innerhalb von Minuten. Die meisten Betroffenen sind sich deshalb sicher, gegen welche Substanzen sie allergisch sind - und dadurch können sie Kontakt mit diesen vermeiden.
Außerd der klassischen IgE-Allergie werden auch Begriffe wie Empfindlichkeit, Überempfindflichkeit und Intoleranz gebraucht. Es gibt aber keinen Konsens bei diesen Bezeichnungen, aber eine Möglichkeit der Interpretation gibt es:
Eine Empfindlichkeit ist auch eine Lebensmittel-Unverträglichkeit, aber die Symptome sind nicht so garvierend und weniger ausgeprägt als bei einer eindeutigen Lebensmittel-Allergie. Außerdem kann es bis zu vier Tagen dauern, bis die Symptome auftreten. Dementsprechend schwierig ist es häufig, herauszufinden, welches Lebensmittel für die Symptome verantwortlich ist. Im Fall von Empfindlichkeiten führen die reaktionen des Körpers nicht zur Antikörper-Ausschüttung. Die Unverträglichkeits-Reaktion wird von anderen Immun- und Entzündungs-Substanzen wie z.B. Prostagladin ausgelöst. Dies geschieht beispielsweise im Fall von durch Lebensmittel verursachtem Reizdarmsyndrom, wobei die Prostagladin-Produktion ansteigt und sich - dadurch verursacht - der Darm entzündet.
Eine Lebensmittel-Intoleranz ist eine Reaktion, die durch ein Lebensmittel verursacht wird und nicht von einem schlecht funktionierenden Immunsystem, wohl aber häufig durch Ernährungsdefizite - z.B. einem Mangel an Vitamin B6 - oder einer Leberunterfunktion, die eine verminderte Fähigkeit des Körpers zur Entgiftung verursacht. Diese Defizite bzw. diese eingeschränkte Fähigkeit zur Entgiftung verursacht eine Histamin- oder Tyramin-Intoleranz die wiederum zu bronchialen Kontraktionen, Bluthochdruck oder Kopfschmerzen führt.
Überempfindlichkeit ist ein eindeutig definierter Audruck mit vier Untergruppen:
Typ I: Klassische IgE-Allergien wie Heuschnupfen und Asthma.
Typ II: Nicht relevant im Bezug auf Lebensmittel-unverträglichkeiten.
Typ III: Hohe Konzentration von Antikörpern und Antigenen in Körper und Gewebe, häufig in Form von Immun-Komplexen. Dieser Typ verursacht wahrscheinlich unter anderem Auto-Immun-Krankheiten.
Typ IV: Dieser Typ entspricht der Definition einer Empfindlichkeit wie oben in diesem Artikel beschrieben. Bestimmte Immunzellen greifen dabei ein Antigen an - in diesem Fall das eines Lebensmittels - und verursachen eine Entzündung ohne die Produktion von Antikörpern.
Die obigen Begriffe werden nicht durchgängig in der Fachliteratur verwendet, was für Leser durchaus verwirrend sein kann.
Oft aber ist es ein nicht richtig funktionierendes Immunsystem einer Person, das zu einer Reaktion auf normalerweise ungefährliche Lebensmittel führt. In den allermeisten Fällen reagiert ein normal funktionierendes Immunsystem nicht auf eingenommene Lebensmittel. Im Gegensatz dazu wird ein nicht normal arbeitendes Immunsystem viel eher auf Nahrung überreagieren, die normalerweise zu keiner Reaktion führen sollte.
Zusätzlich dazu - und um alles noch verwirrender zu machen - kann das Lebensmittel Q die Symptome A und B bei einer Person auslösen, aber bei einer anderen Person die Symptome X und Y.
Oft wird erwähnt, dass die Hauptursachen für Lebensmittel-Unverträglichkeiten Lebensmittel wie Getreide und Milchprodukte sind. Der Grund dafür liegt wohl in einer Verwechslung von unterschiedlichen Aspekten, von denen zwei die folgenden sind:
- Im Vergleich mit unseren Genen sind Getreide und Milchprodukte relativ neue Lebensmittel. In den meisten Kulturen verzehren die Menschen nach dem Babyalter gar keine Milchprodukte und große Teile der Weltbevölkerung hat die Fähigkeit verloren, Milchzucker (Laktose) nach dem Babyalter aufzuspalten. Diese Menschen werden als laktose-intolerant bezeichnet - und davon gibt es auch in Deutschland einige. Laktose-Intoleranz wird entweder vererbt oder durch eine Entzündung des Magen-Darm-Traktes verursacht, die große Teile der Bereiche geschädigt hat, die Milchzucker spalten und absorbieren.
Außerdem gibt es sowohl in Milch und Getreide Stoffe, die für einige Menschen schwer zu verdauen sind. Diese Stoffe sind Gluten in Getreide und Laktose sowie Laktoglobuline in Milch. Heutzutage wird Milch außerdem hitzebehandelt und das zerstört unter anderem den natürlichen Inhalt an Enzymen, die sonst beim spalten des Miclhzuckers geholfen hätten.
- Darüber hinaus ist das Risiko einer Lebensmittel-Unverträglich bei den lebensmitteln am gößten, die man am häufigsten zu sich nimmt. Diese Lebensmittel kommen am häufigsten in Kontakt mit dem Immunsystem - und in Deutschland werden viel Milch- und Getreide-Produkte verzehrt. Versuchen Sie doch einmal aufzuschreiben, wieviel Getreide- und Milchprodukte Sie täglich zu sich nehmen!
Kurze Zusammenfassung dieses Artikels:
- Einige Personen reagieren empfindlich auf bestimmte Nahrungsmittel.
- die Symptome, die von solchen Lebensmittel-Unverträglichkeiten verursacht werden, zeigen sich auf verschiedene Arten. Abhängig davon, ob es sich um eine Allergie, eine Empfindlichkeit oder eine Intoleranz vorliegt, zeigen sich die Symptome nach eineigen Minuten oder erts nach Tagen.
- Man kann auf Lebensmittel X eine Reaktion zeigen, auf Lebensmittel Y eine andere.
- Abhängig davon, ob es sich um eine Allergie, Intoleranz oder eine Empfindlichkeit handelt, verschwinden viele Symptome einfach durch das Vermeiden der entsprechenden Lebensmittel. Wenn Sie gleichzeitig versuchen, Ihr Immunsystem zu stabilisieren, werden Sie sich physisch besser fühlen und eine bessere Kondition sein Irrespective of whether allergy, intolerance or sensitivity is involved, many symptoms will disappear if you just avoid the foods that provoke an adverse reaction in your body. If, at the same time, und zwar ganz ohne Behandlung.
Wenn Ihnen eines oder mehrere dieser Symptome bekannt sind, reagieren Sie möglicherweise auf ein oder mehrere Lebensmittel:
- Schwindelanfälle
- Anschwellen des Unterleibs
- Durchfall
- Alternating diarrhea and normal faeces
- Stimmungsumschwünge
- Mentale Verwirrung
- Kopfschmerzen
- Müdigkeit
Suchen Sie einen Arzt oder Therapeuten auf, um mehr über die Möglichkeit zu erfahren, ob Ihre Lebensmittel-Unverträglichkeit auf eine Krankheit oder Gesundheitsprobleme zurückzuführen ist. Lebensmittel-Unverträglichkeiten spielen eine oder gar die entscheidende Rolle bei der Entwicklung und/oder dem Ausbruch einer Vielzahl von Krankheiten und Erkrankungen. Wenn Sie chronisch krank sind oder eine Wohlstandskrankheit haben, dann wird es wichtig sein, herauszufinden, ob eine Lebensmittel-Unverträglichkeit aufgrund einer Überreaktion des Immunsystems dafür verantwortlich ist.
Aufgrund unseres stressbelasteten Lebensstils im Westen - und unserer oft schlechten Verdauung und Immunabwehr - wird angenommen, dass ein großer Prozentsatz der westlichen Bevölkerung auf die eine oder andere Art mit Unverträglichkeit auf einige Lebensmittel reagiert.
Heutzutage gibt es eine wachsende Zahl ernshafter Therapeuten und Ärzte, die sich mit dem Zusammenhang zwischen Intoleranzen, Allergien und Empfindlichkeiten sowie der Gesundheit ihrer Patienten beschäftigen. Aktuelle Laboruntersuchungen sind in den letzten Jahren entwickelt worden und Ihr Arzt oder Therapeut kann Ihnen mehr dazu sagen.
Sie können auch zu Mittel wie der Ausschluss- und Wiedereinführungsdiät anwenden. Das ist eine gute und günstige, wenn auch ein wenig komplizierte Art, herauszufinden, auf welche Lebensmittel Sie mit Unverträglichkeit reagieren.
Im nächsten Artikel zum Thema "Lebensmittelallergie, Intoleranz und Empfindlichkeit" werden Sie mehr erfahren über Allergietests (Prick-Tests), die Ausschluss- und Wiedereinführungsdiät, Labor-Analysen und andere Mittel erfahren.
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