Dies sind die Worte von Sanna Ehdin, Immunologin und Autorin unter Anderem von Die Heilkraft Ihres Körpers. Falls du eine Pause vom Alltag brauchst, oder neue Energie benötigst oder dich nur auf dich selbst konzentrieren möchtest, kann Meditation deinem Geist Frieden und Raum geben, um Energie zu gewinnen und präsent zu sein. Viele Menschen denken, Meditation sei eine alternative Betätigung und nur populär bei Menschen mit Neigung zu Flower Power. Aber tatsächlich nutzen immer mehr Menschen Meditation im täglichen Leben als Erholung, um sich mit dem eigenen Körper und Gefühlen in Verbindung zu setzen, um Stress abzubauen, oder um in bestimmten Momenten präsent zu sein und die Energie zu erhöhen.
- Meditation lenkt die Aufmerksamkeit auf das Innere, zu den Wurzeln des menschlichen Sein.
- Meditation soll leise sein. Statt das das Bewusstsein pausenlos von Gedanken zu Gedanken wandert, kann es sich dann auf ein Thema konzentrieren.
Was ist Meditation?
Indem du meditierst, kannst du mit einem inneren Raum, einem neutralen Ort, wo du sein möchtest oder einem Schutzort in Kontakt kommen. Indem du mit diesem inneren Raum in Kontakt trittst, kannst du deine Chancen erhöhen, dich selbst nicht in Details zu verlieren, es wird einfacher, den Schwerpunkt auf Dinge zu setzen, die wichtig sind. Indem du meditierst, kannst du deine Aufmerksamkeit trainieren, was dir dann helfen kann, deinen eigentlichen Nöten unter allen anderen Dingen Aufmerksamkeit zu schenken. Meditation macht es möglich, eine " innere Ruhe " zu finden, die auch " Frieden der Seele " genannt werden kann. Man kann eine größere Selbsterkenntnis erreichen, zum Beispiel ein klareres Bewusstsein über das Treffen von Entscheidungen. Hast du jemals daran gedacht, ob du deine Gedanken und Gefühle steuern kannst – oder ob du von deinen Gedanken und Gefühlen gesteuert wirst?
Viele Menschen fürchten sich vor den vielen Gedanken, die aufkommen, wenn sie beginnen zu meditieren. Der Punkt ist, dass diese ganzen aufwühlenden Gedanken schon immer dort gewesen sind, wir ihnen aber nie Aufmerksamkeit in unseren hektischen und stressigen alltäglichen Leben geschenkt haben. Wir erkennen sie nicht, bis wir uns hinsetzen, um zu meditieren.
Diese vielen Gedanken sind oft über Sorgen, Ängste, Zweifel, Schuldgefühle, Missverständnisse, Hass, Wut, Eifersucht, Armut, Mitleid und tausende andere traurige Themen. Bestenfalls zerstören diese Gedanken unseren seelischen Frieden. Im schlimmsten Fall könne sie unsere Gesundheit negativ beeinflussen.
Der Sinn von Meditation ist es, zu lernen Nichts zu tun! Ein normaler Mensch nutzt 10 % seiner Gehirnkapazität während der Rest im Unterbewusstsein ungenutzt bleibt. Das Problem ist, dass diese 10 % dazu tendieren, ein Durcheinander im Körper und im Leben anzurichten. Eine meditierende Person lernt nicht, einzugreifen, sondern lernt, seinen oder ihren Geist selbst kontrollieren zu lassen, und grundsätzlich wird die Seele dir dann sagen, was das Beste für dich ist. Für viele Menschen erscheint dies sehr merkwürdig, aber sobald du es versucht hast, macht es Sinn.
Wie meditiert man?
Wenn du ernsthaft lernen möchtest, wie man meditiert, solltest du einen Kursus belegen. Es gibt viele verschiedene Kurse in Abendschulen, Fitnesscentern und speziellen Yoga- und Meditationscentern. Du kannst auch etwas lernen, indem du Bücher bezüglich dieses Themas liest. Aber, falls dein Wissen über dieses Thema so begrenzt ist, dass du Fragen müsstest, kannst du mit wenig Aufwand den Anfang gut meistern. Hier ist ein kleiner Crashkurs in Meditation für Anfänger:
- Suche einen Ort, der so ruhig wie möglich ist.
- Suche einen Ort, an dem du nicht durch das Läuten von Telefonen unterbrochen wirst.
- Suche einen Ort, an dem du nicht durch andere Personen, die "vorbei kommen".unterbrochen wirst.
- Begebe dich in eine bequeme Stellung, sitzend oder liegend.
- Schließe deine Augen, verschließe deinen Geist von äußeren Eindrücken und konzentriere dich auf deine Atmung.
- Atme ein durch deine Nase und atme aus durch Nase oder durch Mund.
- Lasse bei jeder Ausatmung eine Welle der Entspannung durch deinen Körper fließen.
- Zähle von 10 runter und lasse jeder Zahl und Ausatmung dich tiefer in dich selbst bringen und dich immer mehr entspannen.
- Lass Gedanken, Bilder, Ideen und Gefühle unbemerkt weiter fließen. Es ist zu Beginn schwer, aber bedenke: trainieren perfektioniert.
Es gibt verschiedene Arten der Meditation. Hier sind ein paar einfache Möglichkeiten:
Atmungsmeditation:
Atme sanft ein während du langsam zählst 1.. 2.. 3.. 4. Halte dein Atem, ohne Ausatmen an, wobei du gleichzeitig 1.. 2.. 3.. 4. zählst. Atme sanft aus, während du langsam 1.. 2.. 3.. 4 zählst.
Zen Meditation:
Lasse deine Augen ein wenig offen, konzentriere dich auf eine Kerze, eine Blume oder eine andere "bequeme" Sache vor dir.
Meditatives Gehen:
Gehe ganz langsam während du dich auf deinen Gang konzentrierst. Wenn du in dem entspannten Level der Meditation spazierst, bist du nicht mehr durch Zeit und Raum begrenzt – es ist vergleichbar mit dem, was die meisten Menschen erlebt haben: "in den eigenen Gedanken verloren sein ". Du kannst deine Gedanken vor allen Geräuschen und Lichtern verschließen und nur in dir selbst sein. Mit ein wenig Übung kannst du diese Ebene jederzeit erreichen und deine Gedanken können sich auf das konzentrieren, was für dich relevant ist.
Meditation ist eine Disziplin und wie jede andere Disziplin kann das Ergebnis verbessert werden, indem man regelmäßig und mit hoher Konzentration übt.
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